UNPLUGGED

 

Das Feuilleton lebt von Ansichten, der Wirtschaftsteil von Wirklichkeit.
Seitdem ich 1999 zu n-tv gewechselt bin, beschäftige ich mich mit Wirtschaftsthemen. Zunächst eher Finanzmärkte und Unternehmen, heute mehr Wirtschaftspolitik, Globalisierung und Nachhaltigkeit. Studiert habe ich im Hauptfach Slavistik und den Sprachen Russisch und Polnisch. Examen in Bonn, ein Studienjahr an der Lomonosov-Universität in Moskau (MGU). Literaturwissenschaftliche Examensarbeit über die Groteske in der russischen Literatur am Beispiel der Frühwerke Michail Bulgakovs. Das Studienziel war ursprünglich Literaturübersetzung. Ein Stück weit sehe ich meinen Beruf bis heute als „Übersetzung“. Denn ich versuche, komplexe Themen in die Sprache des Zuschauers zu „übersetzen“. Das Interesse für Osteuropa ist geblieben, das für Literatur sowieso. Ein Gegensatz zum Wirtschaftsjournalismus ist das nicht, im Gegenteil. Martin Walser sagt: „Das Feuilleton lebt von Ansichten, der Wirtschaftsteil von Wirklichkeit.“

Ein Blog von Eva Schmidt - Journalistin und Moderatorin der Sendung makro bei 3sat

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Journalistin und Moderatorin

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